Fest steht im räumlichen Zentrum
Der Bau von Müller Sigrist Architekten AG aus Zürich besticht durch seine Form, Materialität und Funktionalität. Der fünfeckige, unregelmässige Grundriss und die prägnante Innenverkleidung erinnern an ein Festzelt. Peter Sigrist und Pascal Müller liessen sich von der 100-jährigen Festhütte inspirieren und leiten, die nun durch das Pentorama ersetzt wurde. Sie schufen ein zeitgemässes Haus zum Feiern, in dem das Fest auch räumlich im Zentrum steht. Für Pascal Müller und Peter Sigrist braucht es dafür nicht viel mehr als eine stimmungsvolle Hülle, welche die Festgemeinde vor der Witterung schützt. Die Aussenhülle besteht aus 28 Tonnen unbehandeltem Kupfer; die Innenverkleidung aus einer speziell geschlitzten Akustik-Täferung (Holzfaserplatten), die mit zwei Schichten Vlies und Mineralwolle hinterlegt sind. Das Konstrukt ist von der EMPA geprüft und sorgt für eine ausgezeichnete Akustik.

Gemäss Wettbewerbsjury ist das Pentorama eine "sehr innovative und eigenständige architektonische Interpretation einer heutigen Festhütte." Es überzeugt als Gebäude in der ortsbaulichen Situation, als eindrücklicher Raum und als funktional und konstruktiv gut durchdachtes wirtschaftliches Konzept.

Das Siegerprojekt von Müller Sigrist Architekten AG sorgte in Fachkreisen schon in der Projektphase für grosse Aufmerksamkeit und wurde an der Ausstellung "Swiss Shapes" in Berlin einem breiten Publikum bekannt gemacht (www.swissshapes.org). Zudem machte das Pentorama auch in Barcelona als "Casa de Fiesta" Schlagzeilen.

Mehr zur Architektur im Artikel der Sonntagszeitung vom 18. November 2007 "Festhütte und Höhle" von Anna Schindler.

Bericht Sonntagszeitung  [PDF, 168 KB]

 

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